Oktober
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Ein Auslandsstudium ist für viele eine attraktive Möglichkeit, da es den eigenen Horizont erweitert und am Lebenslauf einen sehr guten Eindruck macht. Der englische Sprachraum bietet sich an, da Englisch eine weitverbreitete Fremdsprache ist, und wer einen Blick auf die Kosten eines Studiums in den USA geworfen hat, der vergisst diese Möglichkeit meist ziemlich rasch. Einige Schulabgänger fassen also Großbritannien ins Auge. In diesem Land gibt es allerdings rund 150 Universitäten, und eine davon auszuwählen, ist nicht immer leicht. Der Times Good University Guide kann einem zwar ein Ranking anbieten, nicht aber die Gewissheit, dass die Universität richtig für einen selbst ist. An der Spitze stehen hier natürlich Oxford und Cambridge, die Eliteuniversitäten Europas schlechthin, unter den Top Ten befinden sich auch Imperial College, St Andrews, UCL und LSE. Doch die guten Universitäten haben auch strikte Aufnahmekriterien. Es empfiehlt sich also, ein sehr gutes Maturazeugnis vorweisen zu können. Eine weitere Grundvorsetzung ist ein Test wie der IELTS (International English Language Testing System) oder das Cambridge Certificate, der von den Englischkenntnissen des Bewerbers zeugt. Einen solchen muss jeder vorweisen können, der nicht Staatsbürger eines englischsprachigen Landes ist bzw. durch das englische Schulsystem gegangen ist. Wer sich einmal über das virtuelle UCAS-System beworben hat und angenommen wurde, dem steht die Frage bevor: wie finanzieren? Zunächst kann jeder Student in Großbritannien einfach einen Studienkredit von der Student Loans Company bekommen, der die gar nicht geringen Studiengebühren deckt. Dieser ist erst dann zurückzuzahlen, wenn der ehemalige Student ein Vollzeitangestellter ist und über einer bestimmten Gehaltsgrenze liegt. Außerdem ist das Leben am Campus meist recht billig, es werden günstige Veranstaltungen angeboten und die Miete des Studentenheims ist auch bezahlbar. Im zweiten Jahr des Studiums bekommt man jedoch oft keinen Platz im Studentenheim mehr und sollte sich daher rechtzeitig eine Wohngemeinschaft organisieren.