Wenn man sich den „Versicherungsdschungel“ ansieht, der heute existiert, fragt man sich wirklich, wie die Menschen früher mit nur einer oder zwei Versicherungen auskamen. Nicht nur, dass man sich in zahlreichen Sparten absichern kann, so lassen sich neben dieser Unterteilung in Haushalts-, Lebens- und Krankenversicherung – hier könnte man die Liste unendlich lang fortführen-, auch noch eine Vielzahl von Anbietern finden und von denen sich jeder einzelne rühmt der beste zu sein.
Heute schafft man es kaum nicht den Überblick zu bewahren und als ob das nicht schon ansträngend genug wäre, so lässt sich nun auch noch eine weitere Unterteilung in Unmengen an „Pakten“, „Aktionen“, „Zusätzen“ und dergleichen feststellen, die die einzelnen Versicherungsbereiche noch einmal differenzieren. Was uns hier meist als für die individuellen Ansprüche zugeschnittenes Angebot präsentiert wird, stellt schlussendlich doch nur wieder eine weiter „Subsparte“ der Versicherung da, die wieder Geld einbringt.
Selbst bei Zusatzversicherungen lässt sich dieses Phänomen bereits erkennen: So gibt es seit einigen Jahren die Möglichkeit eine ambulante Krankenzusatzversicherung abzuschließen, die es auch Nicht-Privatpatienten ermöglicht vereinzelt deren Vorteile zu nutzen. Dieses Angebot überspannte anfangs alle Heilmittel neben den üblichen Medikamenten, sowie Zusatzleistungen im Massage- oder Pflegebereich, sowie auch hör-, seh- oder zahntechnische Geräte.
Es dauerte aber nicht lange bis sich dies Zuatzversicherungen weiter spalteten und somit hat sich mittlerweile ein reger Betrieb diverser Zahnzusatzversicherungen, wie, um eine der bekanntesten zu nennen, die „ARAG Z 100“, herauskristallisiert.
Es bleibt offen zu sagen, wie lange diese Entwicklung noch anhält. Doch egal wie sich die Situation entwickelt: einfacher und übersichtlicher wird das Ganze nicht mehr werden.