Die Versicherungsflut

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Wenn man sich den „Versicherungsdschungel“ ansieht, der heute existiert, fragt man sich wirklich, wie die Menschen früher mit nur einer oder zwei Versicherungen auskamen. Nicht nur, dass man sich in zahlreichen Sparten absichern kann, so lassen sich neben dieser Unterteilung in  Haushalts-, Lebens- und Krankenversicherung – hier könnte man die Liste unendlich lang fortführen-, auch noch eine Vielzahl von Anbietern finden und von denen sich jeder einzelne rühmt der beste zu sein.

Heute schafft man es kaum nicht den Überblick zu bewahren und als ob das nicht schon ansträngend genug wäre, so lässt sich nun auch noch eine weitere Unterteilung in Unmengen an „Pakten“, „Aktionen“, „Zusätzen“ und dergleichen feststellen, die die einzelnen Versicherungsbereiche noch einmal differenzieren. Was uns hier meist als für die individuellen Ansprüche zugeschnittenes Angebot präsentiert wird, stellt schlussendlich doch nur wieder eine weiter „Subsparte“ der Versicherung da, die wieder Geld einbringt.
Selbst bei Zusatzversicherungen lässt sich dieses Phänomen bereits erkennen: So gibt es seit einigen Jahren die Möglichkeit eine ambulante Krankenzusatzversicherung abzuschließen, die es auch Nicht-Privatpatienten ermöglicht vereinzelt deren Vorteile zu nutzen. Dieses Angebot überspannte anfangs alle Heilmittel neben den üblichen Medikamenten, sowie Zusatzleistungen im Massage- oder Pflegebereich, sowie auch hör-, seh- oder zahntechnische Geräte.

Es dauerte aber nicht lange bis sich dies Zuatzversicherungen weiter spalteten und somit hat sich mittlerweile ein reger Betrieb diverser Zahnzusatzversicherungen, wie, um eine der bekanntesten zu nennen, die „ARAG Z 100“, herauskristallisiert.
Es bleibt offen zu sagen, wie lange diese Entwicklung noch anhält. Doch egal wie sich die Situation entwickelt: einfacher und übersichtlicher wird das Ganze nicht mehr werden.

Versicherungsbetrug

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Eine Versicherung ist die Garantie einer Versicherungsgesellschaft, gegen einen bestimmten Versicherungsbeitrag für Schaden oder Unkosten aufzukommen, falls sich dies als notwendig erweisen sollte. In vielen Bereichen ist ein solches Abkommen sehr nützlich, doch besonders bei der Versicherung materieller Gegenstände bietet sich leider eine Betrugsmöglichkeit an. Schaden können von dem Versicherten sehr wohl vorgetäuscht werden, um eine Geldsumme von der Versicherung zu erhalten, die die vermeintlichen Unkosten decken soll. Dies ist natürlich nicht nur in Österreich illegal, wird auch vor dem Gesetz als Betrug bezeichnet und kann, wenn es auffliegt, schnell zu hohen Geldstrafen bzw. relativ langen Gefängnisstrafen führen.  Es wird trotzdem anhand der Ergebnisse anonymer Interviews geschätzt, dass von allen Schadenmeldungen an Versicherungen in den westlichen Industrieländern in etwa 10% gefälscht sind. Je nach Fall wird ein Schaden, der gar nicht passiert ist, vorgetäuscht, oder es wird vorsätzlich etwas beschädigt, um es dann der Versicherung vorlegen zu können. Besonders bei Kraftfahrzeugen passiert letzteres oft. Tatsache ist, dass solche Aktionen die günstige Versicherung und deren niedrige Tarife gefährden. Wenn die Versicherungsgesellschaft nämlich für Schaden zahlen muss, die gar nicht oder absichtlich passiert sind, so hat sie weniger Geld für tatsächlich gerechtfertigte Ansprüche übrig. Hier bleiben nur zwei Alternativen offen: Entweder die Versicherung zahlt den Versicherten im Falle eines Schadens weniger Geld, oder der Versicherungsbeitrag muss für alle Versicherten erhöht werden. Demnach ist es also letzten Endes im kollektiven Interesse, dass kein Versicherungsbetrug begangen wird. Zu den Gegenmaßnahmen zählen getrennte Schadensbegutachter, also zwei verschiedene Leute, die nichts voneinander wissen, und den gleichen Schaden bewerten. Kommen sie auf in etwa das gleiche Ergebnis, so ist anzunehmen, dass der Anspruch zumindest einigermaßen gerechtfertigt ist. Außerdem ist es bei Versicherungen oft so, dass berücksichtigt wird, wie viele Ansprüche auf Schadensersatz es bei einem Versicherten in der Vergangenheit bereits gegeben hat. Mit der Anzahl solcher Ansprüche erhöht sich auch der zu leistende Versicherungsbeitrag.

Der Testsieger Laut Finanztest 12/2008

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Wer sich sein Gebiss sanieren lassen möchte, der sieht sich einer großen finanziellen Herausforderung gegenüber. Die Zahnärzte bieten gleiche Leistungen zu erheblich unterschiedlichen Honoraren und Preisen für den Zahnersatz an. Sollte es sich abzeichnen, dass eine Zahnsanierung in Zukunft relevante Bedeutung gewinnen wird, so tut man gut daran, sich rechtzeitig über eine geeignete Zahnzusatzversicherung zu informieren.
Die Leistungen und Tarife der einzelnen Anbieter sind dabei sehr different und es gilt, für den individuellen Bedarf das günstigste Preis-Leistungsangebot herauszufinden. Grundsätzlich kann man sagen, dass sich eine Zahnzusatzversicherung für eine kleine Sanierung nicht rentiert. Gute Angebote ersetzten in drei Jahren ungefähr 6.000 Euro an Zahnarztkosten für die Behandlung, für Brücken, Kronen und Implantate. Die Kosten liegen cirka bei 3.000 Euro in drei Jahren. Die Tarife sind allerdings abhängig von Geschlecht, Alter und individueller Ausgangssituation des Antragstellers.

Da es für den Laien nicht leicht ist, sich ein Urteil über die einzelnen Angebote, Leistungen und Tarife der Versicherungsgesellschaften zu bilden, werden von objektiver Instanz Testurteile erstellt. So wurde im Dezember 2008 bei den Anbietern für Zahnzusatzversicherungen einmal kräftig nachgebohrt. 149 Angebote wurden getestet und nur drei davon erhielten das Testurteil „sehr gut“. Finanztest 12/2008 urteilte demnach: Der Testsieger Zahnzusatzversicherung heißt Central Prodent.

Begründet wurde das Urteil dahingehend, dass sich laut Ansicht von Finanztest eine Zahnzusatzversicherung allen voran dann rentiere, wenn man Wert auf hochpreisige Versorgung und Materialien lege. Der als Testsieger bewertete Tarif leistet zum Beispiel nach eigenen Angaben für Zahnersatz, Kronen und Inlays von der Vorleistung der gesetzlichen Krankenversicherung bis 90 % des Rechnungsbetrages und 50 % des Rechnungsbetrages, wenn keine Leistung der Pflichtversicherung erfolgt.
Bemängelt wurde bei den Testurteilen allen voran, dass der Versicherungsnehmer erst im Leistungsfall bemerkt, dass die Versicherung viel weniger bezahlt, als er erwartet hätte. Viele Verträge sind schlicht und einfach viel zu undurchsichtig und kompliziert formuliert, lautet die Klage.

Finanzen: Vergleichen Und Sparen!

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Das Budget vieler Haushalte musste in den zurückliegenden Jahren viele Einbußen verkraften: Hohe Steuern, laufend steigende Preise für Energie und Nahrungsmittel und horrende Steuern und Abgaben lassen vom Monatseinkommen nur wenig für frei verfügbare Zwecke übrig. Umso wichtiger ist es da für die Bürger, sämtliche zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zum Sparen konsequent zu nutzen.
Die privaten Finanzen bieten noch immer Raum zur Optimierung. Insbesondere gewöhnliche Bankdienstleistungen sind in vielen Fällen noch immer zu teuer. Ein kostenloses Konto beispielsweise ist bei Direktbanken, die kein teures Filialnetz unterhalten, selbstverständlich. Lediglich ein geringer monatlicher Mindesteingang wird gefordert, der aber von den meisten Arbeitnehmern problemlos zu erfüllen sein sollte.

Durch einen Girokonto Vergleich,  der auf zahlreichen Internetseiten kostenlos und schnell durchgeführt werden kann, lässt sich schnell eine Lösung zum privaten Zahlungsverkehr finden, die nicht nur günstig oder sogar kostenlos ist, sondern darüber hinaus auch im Hinblick auf den Service und die Betreuung den persönlichen Belangen Rechnung trägt.
Viele kostenlose Girokonten bieten auch eine gebührenfreie Kreditkarte. Mit dieser kann im Idealfall sogar weltweit kostenlos Bargeld bezogen werden, so dass sich weitere Belastungen vermeiden lassen – insbesondere an verbundfremden Geldautomaten zahlen noch immer viele Verbraucher horrenden Fremdspesen für den Cash-Bezug.

Die eiserne Geldreserve sollte auf einem Girokonto keinesfalls untergebracht werden, da die Verzinsung meist deutlich unterhalb der gemessenen Inflation liegt. Besser geeignet ist ein Tagesgeldkonto, dass eine hohe Guthabenverzinsung mit täglicher Verfügbarkeit kombiniert und so den Ansprüchen an Flexibilität und Rendite gleichermaßen Rechnung trägt. Als Referenzkonto dient hier in der Regel das Girokonto, weshalb die Unterhaltung beider Konten in einem Haus mit besonderen Vorteilen verbunden ist: Die Guthaben können über den Online-Zugang der Bank flexibel hin und her gebucht werden.
Fazit: Mit moderatem Aufwand lässt sich für Bankkunden viel Geld sparen, insbesondere wenn persönliche Betreuung in Wohnortnähe nicht benötigt wird und die Leistungen einer Direktbank in Anspruch genommen werden können.

Immobilien Zum Verscherbeln

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Die Preise für alle Arten von Immobilien vor allem im zentralen Großstadtbereich werden grundsätzlich immer höher. Da ist es kein Wunder, dass sich der ein oder andere Investor nach günstigen Schnäppchen umsieht. Man würde jetzt sicherlich glauben, dass billige Immobilien automatisch mit einem gewissen Risiko befleckt sind, da sich der eigentliche Wert in der Zukunft sehr stark verringern könnte und dies bei teuren Grundstücken, Häusern oder Eigentumswohnungen auf keinen Fall passieren kann. Doch das ist ein Irrglaube. Als Schrottimmobilien bezeichnet man all jene, die zu einem überhöhten Preis verkauft wurden und sich im Anschluss in ihrem Wert drastisch reduziert haben. Sozusagen wird dem leichtgläubigen Käufer ein Sachverhalt vorgegaukelt, der sich im späteren Verlauf schlichtweg als unwahr herausgestellt hat. Auf dem ein oder anderen Baufinanzierungsblog kann man einige Beschwerden finden, die sich mit diesem Thema befassen. Eigentlich eine Frechheit, doch in der heutigen Zeit sollte der Grundsatz niemandem zu trauen sowieso bei jedem Investor an erster Stelle stehen.

Doch was unternimmt man, um sich vor dem Kauf von Schrottimmobilien zu schützen und welche rechtlichen Schritte sind möglich, wenn man nachträglich von einem unsachgemäßen Zustand erfährt?
Ein Problem stellt die Verjährungsfrist dar. Eine allgemeine Verjährung wurde erst in den letzten Jahren gesetzlich festgelegt. Außerdem gibt es Konflikte beim Einsatz von Vertretungen, denn die rechtliche Grundlage für Bevollmächtigungen ist oft ein Grund für einen Einspruch.
Bevor man sich mit ärgerlichen juristischen Verfahren ärgern muss, sollte man deshalb auch selbst Nachforschungen betreiben, um zu jedem Angebot auch eine Gegenkontrolle vorweisen zu können, denn der Erwerb einer sicheren Schrottimmobilie ist für niemanden erstrebenswert. Außerdem sind Berichterstattungen und Informationen über solche Immobilien immer häufiger aufzufinden, bei denen bis ins kleinste Detail Aufklärung betrieben wird. Der Käufer bleibt nämlich nicht nur auf seinem Grundstück sitzen, sondern wird mit recht hoher Wahrscheinlichkeit das Geschäftsverhältnis mit seiner Bank nach Ablauf der Verträge verlieren, denn Banken ist das Risiko solcher Schrottimmobilien sehr wohl bewusst.

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